Heimatverein
  Drakenburg e.V.

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Weserschiffe
am 08.04.2018

Die Harke schrieb

Bei Baggerarbeiten zufällig entdeckt·

ln der Olen Schüne wurde am 8. April eine Ausstellung über die Weserkähne von Rohrsen eröffnet

 

DRAKENBURG. In der Olen Schüne in Drakenburg wird heute um 14 Uhr eine Ausstellung über die beiden in Rohrsen versunkenen

und 1999 gehobenen Weserschiffe eröffnet. Texte und Fotos geben Aufschluss über die Geschichte der Schiffe, ihre

Bergung und Konservierung. Daneben werden auch Originalteile der Kähne und ihrer Ladung zu sehen sein.

Ab 15 Uhr berichtet Georg Heil, wie der Schatz geborgen und konserviert wurde. Der Referent ermittelte im Auftrag des Museums Schloss Brake in jahrelanger kriminologischer Kleinarbeit, wann und wo die Schiffe gebaut wurden, wie es zu der tragischen  Havarie kam und wer zu Tode kam.

Zum Hintergrund: Am 17. Juli 1769 kam es auf der Weser bei Rohrsen zu einem tragischen Unglück: Zwei mit Oberkirchener Buntsandstein und Brunnenringen beladene, aneinander gekettete Kähne, die auf dem Weg von Rinteln nach Bremen waren, kenterten in einer gefährlichen Kurve. Innerhalb weniger Minuten lag die gesamte Ladung auf dem Grund der Weser. Der Schiffsführer

Wilhelm Krimmelberg kam dabei ums Leben, während sich die fünfköpfige Besatzung retten konnte.

Mehr als 200 Jahre später wurden die Wracks bei Baggerarbeiten 1995 zufällig im Fluss entdeckt - ein Glücksfall für die

Archäologen.

Bei den Kähnen handelt es sich um einen Schiffstyp der Binnenschifffahrt, über den man bis zu ihrer Bergung nur wenig wusste. Unter der Leitung von Dr. Vera Lüpkes, der Direktorin des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake in Lemgo, gelang 1999 die aufwändige Bergung und Konservierung der Schiffe zu organisieren und zu finanzieren. Unter großem Interesse der Öffentlichkeit hat man die Kähne in den folgenden Jahren auf dem Gelände des Museums konserviert und restauriert.

Die Konservierung der Funde, die Jahrhunderte unter Wasser gelegen hatten, verlangte besondere Vorsicht; denn beim Kontakt mit Sauerstoff drohten sie zu zerfallen. Mit komplizierten Verfahren bemühten sich Restauratoren, die Rohrsener Weserlastkähne zu retten, indem sie von 1999 bis 2004 im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake in Lemgo mit einer speziellen Kunstharzlösung berieselt wurden. Mit Erfolg. Seitdem sind sie dort zu besichtigen. DH

     

Kartoffeltag
am 08.10.2017
Am 8. Oktober 2017 drehte sich alles um die Kartoffel rund um die Ole Schüne.
Die Angebote reichten von Kartoffelpuffer mit Apfelmus, Kartoffelsuppe mit Einlage, Kartoffelsalat. Für Getränke war reichlich für Groß und Klein gesorgt.
Für die Kinder hatte der Heimatverein im Ausstellungsraum die Möglichkeit geschaffen, sich Leinentaschen mit wunderbaren Kartoffeldruckmuster selbst anzufertigen. Ein Frohmarkt rundete den Kartoffeltag ab. Zahlreiche Besucher konnten an den Ständen allerlei schöne Dinge erwerben.
Lange Schlangen bildeten sich an den Kartoffelpuffer-Stand. Die beiden Bediener der Bratpfannen hatten viel Mühe die Wartenden zu bedienen. Der Heimatverein will mit den Kartoffeltag einmal unter Beweis stellen, dass Kartoffeln nach wie vor ein hochwertiges Nahrungsmittel und in ihrer Vielfalt sehr lecker ist.
Alles in allen war der Tag ein großer Erfolg.
 
 

Reformation 2017
am 19.08.2017
Am 19. und 20. August lud der Heimatverein Drakenburg e.V. zu einen Reformationsfest mit Mittelaltermarkt auf dem Rittergut Drakenburg, Kirchstraße. 10 ein, die Besucher wurden durch das Geschehen in die Zeit von Martin Luther versetzt.
Verschiedene Attraktionen für Kinder und  Erwachsene finden an der Kirche, im Kindergarten und auf dem Gutshof statt.
Im Hof Café "Kuhstall" finden Sie unsere Ausstellung über Luther, die Renaissancezeit und die Schlacht bei Drakenburg.
Am Samstag um 13:00 Uhr begann das Spektakel mit dem Einzug der Marktbetreiber und einer kurzen Ansprache mit Pastor Hallwaß und Fietze Koop dem Bürgermeister der Samtgemeinde Heemsen.
  
 
 
 

2. Tagesfahrt des Heimatverein Drakenburg
am 20.05.2017

Fünfzig Mitglieder und Freunde des Heimatvereins Drakenburg machten sich per Bus auf die Reise nach Bad Bederkesa. Ihr Ziel war die zunächst aus Holz im 12. Jahrhundert errichtete Burg, die 1975 vom Landkreis Wesermünde gekauft, komplett restauriert und auch der im 18. Jahrhundert abgerissene Nordflügel und der Treppenturm wieder aufgebaut wurden. Heute dient sie als Kreismuseum für Natur- und Kulturgeschichte und beherbergt die archäologische Denkmalpflege des Landkreises Cuxhaven.

Dank einer qualifizierten Führung machten die Teilnehmer eine Zeitreise durch die wechselvolle Geschichte der Burg. Unterlegt mit wertvollen Fundstücken aus den verschiedensten Zeitepochen die in den Räumlichkeiten präsentiert werden.


 









 
 
 

 
 

Im Abschluss daran stärkten sich die Teilnehmer im Kellergewölbe der Burgschenke am Buffet, bevor die Reise in Richtung Bremerhaven fortgesetzt wurde.

Hier gab es zwei vorbestimmte Objekte, die inspiziert werden konnten. Die eine Hälfte ließ sich unter dem Titel: „Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter – Blick zu den Sternen“ im Planetarium in ferne Welten versetzen. Ermöglicht durch das Zeiss Kleinplanetarium 1, das zu Beginn der 60er Jahre vom „Alfred Wegener Institut“ erworben wurde und der Ausbildung von Nautikern und Kapitänen diente.
 

Derweil ließ sich die andere Besucherhälfte per Lift auf die 65 m hohe Plattform des Radarturms hieven, um die Stadt aus der Vogelperspektive zu betrachten. Dieser Dienstturm des WSA Bremerhaven ist rund um die Uhr besetzt und sichert den Schiffsverkehr auf der Außen- und Unterweser.


 
                                  
Den Abschluss bildete die 4-stündige Reise auf dem Fahrgastschiff „Oceana“, weseraufwärts von Bremerhaven nach Bremen. Da Sonnenschein der stetige Begleiter war, konnte der Blick weit über das Marschenland schweifen, wo Brake, Elsfleth, Vegesack und Blumenthal wie bunte Tupfer das Ufer säumten. Ein gelungener Tag wie man es den zufriedenen Gesichtern entnehmen konnte, resümierte der Vorsitzende des Heimatvereins Wolfgang Braun.


 

Verkaufshütten
am 05.05.2017

Der Heimatverein baute drei Verkaufshütten
Nach reiflicher Überlegung beschloss der Vorstand vom Heimatverein Drakenburg drei eigene Verkaufshütten anzuschaffen. Da die angebotenen Bausätze und Hütten nicht unseren Vorstellungen
entsprachen, kam der Vorstand zu dem Entschluss diese in Eigenleistung zu erstellen. Am Anfang stand die Planung, wie groß sollen sie sein, wie sollen sie aussehen? Horst Nauck zeichnete die Hüttenteile Passgenau auf, erstellte eine Teileliste und das Holz und die Zubehörteile wurden bestellt oder selbst angefertigt.
Wolfgang Braun und Horst Nauck sägten, hobelten und schraubten mehrere Wochen die einzelnen Hüttenteile zusammen. Jetzt hat der Heimatverein seine eigenen drei Verkaufshütten die bei besonderen Veranstaltungen an der Olen Schüne aufgestellt werden können.
 

  

Plattdeutscher Nachmittag in der Olen Schüne
am 12.03.2017
Bernd Andermann berichtete:
Der Heimatverein  Drakenburg, der sich seit 33 Jahren neben der Pflege von historischen  Kulturgut  und Traditionen  verschrieben  hat, bietet  ab sofort auch plattdeutsche Stammtische in der "Oien Schüne" an. Bei dem erstmalig  durchgeführten  Nachmittag, der unter dem Motto  stand "Wie schnackt platt  - du ok?", waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber  einig, die platt­ deutschen Stammtische fort­ zuführen, um so dazu beizutragen, dass die plattdeutsche Sprache nicht in Vergessenheit gerät. An dem ersten plattdeutschen Stammtisch  beteiligten sich auch Renate und Manfred Dopieralski  (Rohrsen), die als plattdeutsche Autoren  bekannt sind.

 

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