Bei herrlichem frühsommerlichen Wetter startete der gut gefüllte Reisebus in Richtung Lüneburger Heide. Erstes Ziel war das Spielemuseum in Soltau. Nach Begrüßung und kurzer Einführung durch den Museumsleiter galt es, die liebevoll ausgestellten Exponate in den zwei Häusern zu erkunden. Beim Blick auf Spielzeuge, Puppen, Eisenbahnen und vielen anderen Dingen, fühlte sich mancher in seine Kindheit zurückversetzt.
Weiter ging die Reise zum Hof Tütsberg, im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide gelegen, wo der Pächter des landwirtschaftlichen Anwesens die Geschichte des uralten und einsam gelegenen Heidehofes darstellte und über die Art der Bewirtschaftung auf dem recht kargen Heideboden berichtete. Danach, im daneben liegenden Haupthaus des Restaurants, wartete dann ein üppiges Buffet auf die hungrigen Gäste. Regionale Produkte zeitgemäß angerichtet, ließen kaum Wünsche offen.
Ein kurzer Spaziergang in der parkähnlichen Anlage und schon standen drei pferdebespannte Kutschen bereit, um die Gäste knapp zwei Stunden durch die zwar nicht blühende aber dennoch schöne Heidelandschaft zu kutschieren.
Während denkmalgeschützte Schafställe und die Quelle der Wümme (mündet bei Bremen in die Lesum) den Wegesrand säumten, wusste der Kutscher zu berichten, dass die grauen, gehörnten Heidschnucken vom Mufflon, dem europäischen Wildschaf abstammen.
Bei einer kleinen Kaffeepause im Forellenhof konnte rückblickend das eine oder andere im Gespräch vertieft werden und rundete so den Reisetag ab.

